Sonntag, 29. Juli 2012

Badischer Kirschenplotzer

Kirschenmichel (regional Körschmichl, Kerschemichel, Kirschenjockel, Kirschenmännla, Chirsichlotz und bei uns im Badischen Kirschenplotzer genannt) ist ein traditioneller Kuchen bzw. Süßspeise und wird vor allem in Baden-Württemberg, der Pfalz, Südbayern, Südhessen und Franken serviert.

Früher diente der Kirschenplotzer hauptsächlich zur Resteverwertung von altbackenen Brötchen, die gemeinsam mit Milch, Butter, Eier und Zucker zu einer Teigmischung verarbeitet wurden. Unter den Teig werden Kirschen gehoben und mit Vanille, Zimt, Nüssen, Nelken und Kirschwasser verfeinert, wobei die Rezepte regional variieren. In vielen Rezepten werden z. B. Brötchen durch Zwieback ersetzt.

Kirschenplotzer kann warm als Auflauf, z. B. mit Vanillesoße als süße Hauptspeise gegessen werden.

Meine Mutter hat früher in der Kirschenzeit auch regelmäßig Kirschenplotzer gebacken und der wurde bei uns als Kuchen lauwarm oder kalt zum Nachmittags-Kaffee gegessen.

Leider habe ich das Originalrezept meiner Mutter nicht mehr und so habe ich mir aus den unzähligen Rezepten im Internet mein eigenes Rezept für Badischen Kirschenplotzer zusammen gestellt, das dem Original sehr nahe kommt.


Badischer Kirschenplotzer





Zutaten:

5 - 6 große Brötchen
1/2 l Milch
1200 - 1500 g Kirschen
150 g Butter
180 g Zucker
6 - 7 Eier
100 g gem. Haselnüsse
1 EL Zimt
1/4 TL gem. Nelken
2 Vanilleschoten
abgeriebene Zitronenschale
4 EL Kirschwasser
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Salz
Semmelbrösel für die Springform (Durchmesser 28 cm)

Zubereitung:

Brötchen in kleine Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Milch erhitzen und über die Brotwürfel geben. Mit einem Teller oder Deckel zugedeckt durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Kirschen waschen und entstielen. Nicht aussteinen! Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen.
Die Springform gut einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
Den Backofen auf 200 Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen.
Zimmerwarme Butter mit Zucker schaumig rühren, Eigelb nach und nach zugeben. Haselnüsse, Zimt, Nelken, ausgekratztes Vanillemark, Pfeffer und  abgeriebene Zitronenschale unterrühren. Eingeweichte Brötchen ebenfalls zugeben und alles gut verrühren. Am besten geht es, wenn man zuerst einen Teil der Brötchen zugibt, gut verrührt und dann erst den Rest. Nun das Kirschwasser unterrühren.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und mit den Kirschen unter den Teig heben.
Die Teigmasse in die Kuchenform geben und glatt streichen.
Bei 200 Grad 1 1/2 Stunden backen.


Tipp:
Kirschenplotzer kann auch mit tiefgekühlten Kirschen zubereitet werden. Die Kirschen sollten dann am besten noch gefroren verwendet werden.


Meine Empfehlungen:

Leute, die Kirschenplotzer nicht kennen sollten vor Verzehr darauf aufmerksam gemacht werden, dass dieser Kuchen Kirschsteine enthält. Nicht auszudenken, dass sonst vielleicht ein Zahn dieser Köstlichkeit zum Opfer fallen könnte. :)

Ich verwende sehr gerne und oft Vanilleschoten. Diese sind im Einzelhandel in den letzten Jahren leider sehr teuer geworden. Ich bestelle Vanilleschoten von bester Qualität im Internet zu einem Bruchteil der Kosten wie im Einzelhandel. Sollte jemand Interesse an meiner Bezugsquelle haben, dann gebe ich diese gerne per E-Mail weiter.

Freitag, 20. Juli 2012

Heimreise

Der 4. Tag in Prag war auch leider schon wieder unser Heimreisetag.


So ein Urlaub kann ganz schön anstrengend sein. Im Bus bin ich gleich auf Herrchens Schoß eingeschlafen.


An der Grenze waren wir noch lecker essen.



Der Roastbraten von Frauchen war so groß, dass wir davon etwas naschen durften. :))


Die Reise hat uns sehr gut gefallen. Wir freuen uns schon auf 2014, wenn wir wieder nach Prag fahren.

Besuch im Zoo

Am 3. Tag in Prag war ein Besuch im Zoo angesagt.
Walli und Bruno schauen sich den Plan an und sind schon ganz gespannt was es da alles zu sehen gibt.


Vor dem riesigen Eisbären hatten wir doch ein wenig Angst, obwohl der hinter einer Glasscheibe war.


Die Pinguine sahen richtig putzig aus.


Da waren auch so rosa Vögel, die interessierten sich überhaupt nicht für uns.


Was war denn das, es sah aus wie ein Stein und dann bewegte der sich plötzlich. (*hihi)


Frauchen sagte, das sei eine Schildkröte. Komisches Vieh, so etwas hatten wir bisher noch nie gesehen.


Sonntag, 15. Juli 2012

2. Tag in Prag


Nach einer erholsamen Nacht im 4-Sterne-Hotel in Prag ....


 (pssst ... wir durften bei Frauchen und Herrchen im Bett schlafen)

und einem ausgiebigen Frühstück (naja unseres hätte auch noch etwas größer sein können) trafen wir die anderen Mopskumpel und es ging gemeinsam zu einem Spaziergang an die Moldau.


Die Zweibeiner meinten, Prag sei eine wunderschöne Stadt. Wir fanden die weißen Vögel in der Moldau viel interessanter.






Danach haben wir eine Bootsfahrt gemacht. Für die Zweibeiner gab es Bier, Eis und Kuchen, nur für uns gab es wieder nichts.




Anschließend ging es mit unserer Reiseleiterin durch die Stadt.



Wir hatten über 32 °C und das war ganz schön heiß. Da tat in der Not ein Bad im Pferdeeimer richtig gut. :))




Zum Glück mussten wir nach dem Abendessen nicht mehr laufen und sind mit dem Taxi ins Hotel gefahren.

Dienstag, 10. Juli 2012

Fahrt ins Blaue

Am Donnerstag um 8 Uhr ging es los. Wir waren beide ganz aufgeregt, denn wir wussten überhaupt nicht wohin es ging. Walli und ich wurden ins Auto gesetzt und los ging es. Nach 3 Stunden Autofahrt sind wir in der Nähe von Nürnberg angekommen. Dort besuchten wir unsere Mopskumpel Pascha, Luna, Mogli und "Groß"mops Bora.


Das war eine Überraschung!

Beiläufig haben wir erfahren, dass die Reise nach Prag gehen soll.

Am Bus trafen wir noch weitere Mopskumpel mit ihren Familien und los ging die große Reise nach Prag.


Einmal haben wir kurz Pipipause gemacht.


Nach der Ankunft in unserem Hotel gingen wir in einen Biergarten. Frauchen hatte Schiss weil ein heftiges Gewitter im Anzug war. Dirk schmeckte das Bier trotz Gewitter  und Melanie ließ sich den Appetit  auf die leckere Knoblauchsuppe nicht nehmen. :))



Anschließend sind wir mit dem Taxi ins Hotel gefahren. Walli und ich waren todmüde und sind im Bett sofort eingeschlafen.